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Verpackung und Transport

Stangenbohnen in einem REWE-Markt am 19.10.2019
Stangenbohnen in einem REWE-Markt am 19.10.2019

Das aktuelle und an vielen Stellen diskutierte Thema des Plastikmülls hat zum Teil auch mit der Art und Weise der Vermarktung unserer Lebensmittel zu tun.

 

Kurz bemerkt: Entgegen vieler Darstellungen liegt die reale Recyclingquote in Deutschland nur bei 15%. Alles Andere landet durch Verbrennung in der Luft, im Wasser oder wird irgendwie deponiert bzw. endet im Meer oder in der Umwelt.

 

Unsere Nahrungsmittel werden für den Transport meistens Einweg verpackt. Mit einem regionalen Anbau haben wir die Möglichkeit, Einwegverpackungen in diesem Bereich überflüssig zu machen.

 

Ähnlich verhält es sich mit dem Transport: Verpackte Nahrungsmittel werden über den halben Globus transportiert. Dies endet nicht zuletzt in viel Verkehr auch vor der eigenen Haustüre. Durch weltweite Handelsabkommen wird die Tendenz verstärkt. Z.B. kommen Würfel für Gemüsebrühe mittlerweile gerne aus China und Rinderhälften aus Amerika. Da sind Tomaten und Paprika aus Spanien fast noch das geringste Übel.

 

Dies sind weitere Gründe für mich, den Menschen im Schmallenberger Sauerland eine Alternative zur bestehenden Situation der klassischen Supermarktketten zu bieten. Die Wiederbelebung eines lokalen Anbaus kann daher ein Teil der Lösung zur Reduzierung des Plastikproblems sein.


Jens Greve

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